Bruterfolge 2013

Jungen der Sandregenpfeifer
Jungen der Sandregenpfeifer

Nachdem die Brutsaison bei den Graugänsen noch recht bescheiden ausfiel (nur sechs führende Familien mit 19 Gösseln bei 52 verpaarten Gänsefamilien), gibt es Erfreuliches von den Sturmmöwenkolonie  südlich des Naturzentrums zu berichten. Seit drei Jahren tummeln sich wieder einmal viele Jundmöwen in der Kolonie. Wie wir täglich auf dem Bildschirm der Wärmebildkameras beobachten können, meiden die Füchse wie der Teufel das Weihwasser dieses Areal. Zerstörungen..

der E-Zäune durch Menschen blieben bisher aus, so dass nur “Verluste” durch Silbermöwen bisher zu verzeichnen sind. Der Einbau der Wärmebildkameras scheint sich auszuzahlen. In den ungesicherten Flächen greifen  Füchse und Marder dagegen reichlich zu. Zu den Leidtragenden gehörten am Blockhaus auch der Austernfischer und ein Mittelsäger auf dem Wall. Hier werden in der Zukunft wohl nur  umfassendere jagdliche Eingriffe helfen können. Wir wissen auf Grund der Wärmebildkameras zwar, dass diese Prädatoren hauptsächlich in der Nachtzeit von 23.0 Uhr bis 2.00 Uhr aktiv sind;  bei der dann vorherrschen Dunkelheit können unsere Jäger jedoch nicht eingreifen. Ein noch zu lösendes Problem.

Erfreulich dagegen die Entwicklung bei den Sandregenpfeifern am öffentlich zugängigen Badestrand. Dort hatte sich wie schon in den letzten Jahren wieder ein Paar u.a.  an der “Weißen Villa” eingerichtet. Durch einen m0bilen Zaun und einen Drahtkorb gesichert, schlüpften hier vor drei Tagen vier Junge und werden seiddem erfolgreich von ihren Eltern begleitet. Der Villenbesitzer und seine Frau hatten mit dazu beigetragen, dass dieser Erfolg möglich wurde.