Spätbrut beim Höckerschwan

Küken
Küken

Damit hatten wir nicht mehr gerechnet. Nachdem nämlich Anfang Juni ein Sturmhochwasser das Gelge der Höckerschwanfamilie südlich des Naturzentrums mehrere Stunden überflutet  hatte, schlüpften dennoch am 15. Juli noch zwei Küken.  Das Weibchen musste also nach dem Hochwasser noch einmal nachgelegt haben, denn vom 1. Gelege waren mehrere Eier fortgespült worden. Die”verbliebenen” Eier hielten wir also..

für “Resteier”, denen wir keine Chance zum Schlüpfen mehr gaben. Nach einer Brutzeit von gut zwei Monaten wäre das auch nicht mehr zu erwarten gewesen. Die Überraschung war daher um so größer, als zwei Küken unter dem Gefieder hervorguckten. Die Schwänin hatte also schnell noch einmal nachgelegt.  Wie aus dem “Handbuch für Vögel” zu entnehmen ist, sind solche Spätbruten aber gar nicht so selten, denn so heißt es hier: “Auf 21 erfolglose Erstbruten fand Minton (1967) 11 erfolgreich schlüpfende Ersatzgelege”.

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