Rinderumtrieb

Abb. 1 - Rinderumtrieb
Abb. 1 - Rinderumtrieb

Da haben wir die Rechnung wieder einmal ohne den Wirt gemacht. Eigentlich sollten die Schwarz-bunten nämlich längst schon nur im östlichen Teil des Graswarders hinter dem Beobachtungsturm grasen, um die zum Teil schon stark verfilzten Salzwiesen und Strandwälle einmal intensiver abzuweiden. Dazu hatten wir extra eine Furt zu einer Tränke entlang des Graswarderweges gebaut, um sie aus der bisherigen extensiv..

Abb. 2 - Gasse zur Tränke
Abb. 2 - Gasse zur Tränke

beweideten Fläche herauszuhalten (siehe 1. Bild). Zunächst ging die Rechnung auch auf und die Rinder nahmen voller Freude die bis dahin unbeweideten Gebiete im Osten an (siehe Bild 2). Das dauerte aber nur eine Woche, denn dann erkannten die Tiere, dass man den Hauptzaun im südlichen Bereich der Fahrrinne als “Wasserbüffel” umgehen und wieder zu den früheren schmackhaften Salzwiesen zurückkehren kann. Trotz mehrmaliger Umtriebe durch

Abb. 3
Abb. 3

Menschenhand haben sich die Rinder selbst bei höheren Wasserständen nicht davon abhalten lassen (siehe Bild 3). Nun grasen sie auf beiden Flächen, so dass wir erst im nächsten Jahr einen erneuten Anlauf nehmen können. Zweck dieser Maßnahme wäre es gewesen, die Artenzahl und die Flächen für die typischen  Salzwiesenpflanzen zu erhöhen. Mit diesem Zonierungsmodell wurde bereits vor 20 Jahren begonnen.

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