Artikel mit dem Tag "Archiv-2008"
08. Dezember 2008
In den vergangenen Tagen erhielt ich den folgenden Brief, den ich in deutscher Sprache hier wiedergebe: Das Chicago Athenaeum: Museum of Architecture and Designe freut sich, Ihnen mitteilen zu können, dass das folgendes Objekt den Internationalen Architekturpreis für 2008 erhalten hat: Vogel- Beobachtungsturm/Graswarder. Das Projekt wurde von Gerkan Mark und Partner eingereicht. Die Internationalen Architektur Auszeichnungen sind die höchsten,..
19. Oktober 2008
Nun ziehen sie endlich – die Nonnengänse. Nach der letzten Kaltfront begann der Zug in der Nacht zum 18. Okt. bei klarem Himmel. Auf der Zählstrecke vom Gilhus bis zum Ende des Graswarders im Osten zählten U. Schäfer, H. Rossow,Hr. Buschmann und zwei Mädchen aus der Jugendgruppe ab 9.00 bis 12.30 Uhr allein schon 570 Nonnengänse. Meistens waren es kleinere Trupps von 30 – 60 Ind. und Zughöhen zwischen 50 und 100 Metern. Am Nachmittag wechselten sie ihre Flughöhe und zogen in..
16. Oktober 2008
Nutzten die Pfeifenten bisher noch den Graswarder als Trittstein, um neue Energien für Ihren Weiterflug an die Küsten u.a. von Großbritannien aufzunehmen, so richten sich die Neuankömmlinge nun “häuslich” hier im Naturschutzgebiet ein. Ihre Zahl liegt schätzungsweise bei 1500-2000 Individuen. Ihr bevorzugter Lebensraum sind die kurzrasigen Salzwiesen, die sich ja in größeren Ausdehnungen um das Blockhaus befinden. Noch ist die..
04. Oktober 2008
Da haben wir die Rechnung wieder einmal ohne den Wirt gemacht. Eigentlich sollten die Schwarz-bunten nämlich längst schon nur im östlichen Teil des Graswarders hinter dem Beobachtungsturm grasen, um die zum Teil schon stark verfilzten Salzwiesen und Strandwälle einmal intensiver abzuweiden. Dazu hatten wir extra eine Furt zu einer Tränke entlang des Graswarderweges gebaut, um sie aus der bisherigen extensiv..
03. Oktober 2008
Unsere Brutinsel hat für das Jahr 2008 ausgedient. Die aus 26 einzelnen und aus 1×1 Meter großen Elementen zusammengebaute Brutinsel wurde nun aus dem Wasser geborgen und ins Winterlager abtransportiert. Diesmal übernahm unser Landwirt Höppner aus Neuratjensdorf den Transport von der Lagune zum Naturzenrtum. Nachdem die einzelnen Elemente von Seepocken und Miesmucheln gereinigt waren, konnten wir uns davon überzeugen, dass die Holzkonstruktion und der Auftriebskörper die...
13. September 2008
4314 Vögel bekamen die Zähler des NABU an diesem Tag auf dem Graswarder vor das Fernglas oder das Spektiv. Und dabei wurden die “alten Hasen” zum ersten Mal von drei junge Mädchen aus der Jugendgruppe unterstützt, die schon mit recht guten ornithologischen Kenntnissen aufwarten konnten. Hier hat die Leiterin der Gruppe, Lucie Rossow, im vergangenen Jahr gute Arbeit geleistet. Nun zu den Vögeln selbst: Zu den häufigsten Vögeln zählten die Goldregenpfeifer..
04. September 2008
Wenn sich Wolken von Vögeln über dem Graswarder erheben, können es Ende August Anfang September nur die Goldregenpfeifer der nordischen Rasse (Pluvialis apricaria altifrons) aus Nordeuropa sein. Er wiegt ca. 200 g und hat eine Länge von ca. 26-30 cm. Er brütet in Mooren, Heiden und der Tundra. Außerhalb der Brutzeit lebt der Regenpfeifer ausgesprochen gesellig.Wir erleben ihn hier im Herbst an der Küste, aber auch in großen Scharen auf Acker und Grünland. Zur Zeit rasten im...
20. August 2008
Gäste sind uns im Rahmen der naturkundlichen Führungen stets wilkommen. Aber Gäste, die sich über Betretungsverbote und Naturschutzverordnungen hinwegsetzen, ganz sicherlich nicht. Leider hat die Zahl von “Freizeitkapitänen”, die mit Beibooten aus dem Jachthafen kommen und ins Naturschutzgebiet eindringen, erheblich zugenommen. Wie sich diese Störungen auswirken, dokumentieren allein schon die beigefügten Fotos. Normalerweise sind..
18. August 2008
Ob das Ausbleiben der Schmetterlinge an dem warmen Winter und dem feuchten Frühjahr gelegen hat, wird wohl ein Geheimnis bleiben. Fakt ist auf jede Fälle, dass sich bis auf wenige Pfauenaugen, Admirale und Kohlweißlinge kaum Schmetterlinge auf den Blütenköpfen vom Strandflieder oder der Salzaster in der Salzwiese blicken lassen. Auch Insekten wie Schwebliegen, Bienen und Hummeln sind selten anzutreffen. Rüsselkäfer, die normalerweise in den Ähren..
17. August 2008
Ein Fotoflug über das NSG Graswarder lässt gut erkennen, dass sich der neue Strandwall mächtig nach Süden erweitert hat. Zwar nicht mehr so “spontan” wie nach dem Sturmhochwasser im November 2006; dennoch, er wächst und wächst stetig bei “abknickender Vorfahrt” Richtung Strandhusen. Zu dieser schnellen Entwicklung hat sicherlich die Aufspülung mit dänischem Sand am Steinwarder beigetragen, die im Frühjahr 2006..