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Wer kommt denn da angeflogen?

Es ist ein Wiesenpieper ...

 

Der Wiesenpieper ist ein Singvogel und zählt zu der Familie der Stelzen und Pieper.

Er ist in der nördlichen Hälfte Europas und Asiens ein weit verbreiteter Brutvogel.

Leider sind in Deutschland die Bestände stark zurück gegangen, so dass er hierzulande  auf der Roten Liste der bedrohten Arten der Kategorie 2 - stark gefährdet - zuzuordnen ist.

Er ist ein Mittel- und Langstreckenzieher und zieht im Herbst in südliche Regionen Europas und Asiens bis ins nördliche Afrika.

In einigen Küstenregionen Westeuropas, Großbritanniens und Irlands ist er auch ein Standvogel, d.h. er verbleibt ganzjährig dort und zieht nicht.

Am 13.03.2026 wurden auf dem Graswarder 2 Individuen gezählt, seit dem 20.03. sind es mindestens 4, die beobachtet werden konnten

Er hat in etwa die Größe eines Haussperlings, besitzt einen weißen Überaugenstreif, ebenfalls weiß sind die äußeren Schwanzfedern und die Beine sind rötlich. Sein Schnabel ist dünn und spitz.

Im Sommerhalbjahr besteht seine Ernährung hauptsächlich aus Insekten und Spinnen, die er gerne von einer Ansitzwarte aus erspäht. Im Winterhalbjahr frißt er auch kleine Schnecken und Sämereien.

Nach seiner Ankunft ab Mitte März beginnt er im April mit dem Brutgeschäft.  Dieses erfolgt auf feuchten Wiesen, Viehweiden, in offenen Landschaften und in Dünen. Das Weibchen fertigt ein Bodennest, legt 3-5 Eier, täglich eines, und die Brut wird  ebenfalls ausschließlich von dem Weibchen vorgenommen. Die Brut beginnt nach dem Legen des letzten Eies. Die Brutdauer beträgt 10-15 Tage. Nach dem Schlüpfen verbleiben die Nestlinge für 12-14 Tage im Nest und werden von beiden Elternteilen gefüttert. 

 

Text und Bilder: Manfred Kiau