Besucheransturm

Wiesenalants
Wiesenalants

Das wechselhafte Wetter führt zur Zeit viele Touristen zum Naturschutzgebiet Graswarder.Erfreulich ist dabei die große Anzahl von Familien, die den kostenlosen Eintritt mit der Heiligenhafener Ostseecard nutzen.Die Naturschutzwarte haben manchmal so ihre liebe Not, dem Andrang an den naturkundlichen Führungen Herr zu werden. Besuchergruppen von mehr als 20 Personen werden dann aber geteilt. Und es gibt viel zu sehen: Um das Natur-Zentrum bereiten sich die Rauchschwalben auf ihre dritte..

Brut vor. Die Sturmmöwenküken sind meistens schon flügge und verlassen bereits ihre Kolonie. Ein Mittelsägerweibchen führt allein schon einmal durch Familienzusammenführung 30 Junge, die Graugänse können alle schon fliegen und vermischen sich mit den Neuankömmlingen aus dem Norden. Imposant die Einflüge über dem Graswarder, wenn sie mehrmals am Tage von den abgeernteten Hals über Kopf über dem Gebiet einfallen. Zur Zeit mögen es etwa 800 Exemplare sein. Die ersten größeren Flüge an Alpenstrandläufern rasten im Gebiet. Am 1. August suchten bereits mehr als 210 Ex. die Wattflächen zwischen dem Gilhus und dem Beobachtungsturm auf. Ihre Fluchtdistanz lag manchmal nur bei wenigen Metern. Noch tragen sie ihr Brutkleid mit der dunklen Brust. Sichelstrandläufer, Dunkle Wasserläufer und auch Bruchwasserläufer treten bisher nur in wenigen Exemplaren auf.

Erfreuen kann sich der Besucher darüber hinaus an dem Blütenmeer der Salzwiese, die jetzt erst ihre gesamte Pracht entwickelt. Auf den Kuppen der Strandriegel leuchte die gelben Blüten des Wiesenalants, im Übergangsbereich zu den Lagunen breitet sich zwischen dem Schilf der Echte Sellerie aus und direkt an den Wasserflächen schimmert der violette Strandflieder. Die Besucher machen die direkte Bekanntschaft mit dem Meeresstrandbeifuß, auch Wermut genannt, riechen und schmecken die Pflanzen und lernen den Queller und die Pfefferkresse hier als Salatbeigaben kennen.

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